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Max

So grün kann Berlin sein

Herrlicher Herbst - kurz vor Großbeeren

Das superschöne, goldene Herbstwetter der letzten Tage habe ich am Samstga erst einmal mit einer kleinen Tour voll ausgenutzt. Mein Ziel: Möglichst viel grün (bzw. „gelb-rot“, ist ja Herbst) zu sehen. Einfach mal dem Stadtleben entfliehen. Zuerst heißt es aber: Raus aus der Stadt. Urban ging es los, als ich mich erst durch dreispurige Straßen durch Neukölln kämpfte, um zum Mauerradweg zu gelangen. Hier kann man zwischen Autobahn und Teltowkanal auf einem super asphaltierten und breitem Radweg fahren – spitze. Ab Schönefeld wurde die Wegqualität leider immer schlechter, am Ende stand ich auf einmal vor Sandpiste. Was machen? Weiterfahren, und so notgedrungen ging es auch erst. Später verließ mich die Lust auf Sand und Erde und ich machte einen Abstecher an wiederum sehr gut ausgebaute Radwege an Bundesstraßen. Hier fand ich dann auch endlich das richtige grüne – kaum Autos, nur die Natur und ich (und ein paar andere Radfahrer – und ein Rennradkollege hat sogar zurückgegrüßt!). Kaum zu glauben, dass es nur ein paar Kilometer von der Stadtgrenze entfernt so natürlich sein kann. Hier findet man noch kleine Städte und Dörfer, die stark an meine Heimat Lippe erinnern.
Doch kaum ist man wieder am Ortseingangsschild vorbeigeradelt, gehen die Hochhaussiedlungen los. Insgesamt lässt sich sagen: Mein Vorurteil, dass es in Berlin entweder sehr gute oder sehr schlechte Radwege gibt, hat sich wieder mal als wahr bewiesen, aber es war einfach mal herrlich durch die Natur zu radeln und sich wieder ein wenig wie zu Hause zu fühlen. Es gab sogar leichte Anstiege – Juchu! Hier noch ein paar Impressionen:

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