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USA 2016

Philadelphia

Die Skyline von Philadelphia war mir dank diverser Fernsehserien bereits bekannt
Die Skyline von Philadelphia war mir dank diverser Fernsehserien bereits bekannt

Nachdem ich gestern bereits bis kurz vor die Stadtgrenzen Philadelphias gekommen bin, standen heute nur noch etwa 30 Kilometer bis ins Stadtzentrum an. Und da ich in mein über Airbnb gebuchtes Zimmer erst ab 14 Uhr einchecken konnte, trödelte ich am morgen erst mal noch etwas im Motel herum.

„Wake up! Wake up!“

Gegen zehn Uhr klopfte dann sogar bereits die Putzfrau an der Tür, „Wake up! Wake up!“, der ich zu dem Zeitpunkt aber bereits fast abfahrtbereit Entwarnung geben konnte. Immerhin war Check-Out erst um spätestens elf Uhr. Dann ging es auch direkt los. Schnell runter von der dicht befahrenen Zubringerstraße und rein in die Suburbs.

Auf dem eigenen Fahrradstreifen durch die Suburbs Philadelphias
Auf dem eigenen Fahrradstreifen rollt es sich besonders gut durch die Suburbs Philadelphias

French Frittierfett

Für heute waren sogar 27 Grad Celsius prognostiziert, und auch bereits jetzt brannte die Sonne wieder gut auf Armen und Oberschenkeln. Auf der Hälfte der Strecke legte ich deshalb einen Stopp bei einer Pharmacy ein und besorgte vorsichtshalber schon mal Nachschub an Sonnencreme. Hier nutzte ich auch gleich die Möglichkeit, ein richtiges Frühstück zu genießen: Es gab French Toast mit Scrambled Eggs. Leider bestand das French Toast zu 99% aus Frittierfett, was den eigentlichen Geschmack etwas ruinierte. Mein Fettbedarf für die nächsten zwei Wochen ist also definitiv gedeckt.

Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht: Unter der Hochbahn herrschte reges Treiben
Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht: Unter der Hochbahn herrschte reges Treiben

Volles Programm unter der Hochbahn

Mit flauem Magengefühl ging es jetzt weiter. Die Straßen wurden wieder voller und enger, ich näherte mich dem Zentrum. Plötzlich fuhr ich sogar direkt unter der Metro her. Von oben donnerten die alten Züge, von hinten jaulten die SUV-Motoren und von links und rechts tönte arabische Musik. Ganz schön schwer, sich da noch genau auf die mit einigen Schlaglöchern ausgestattete Straße zu konzentrieren. Schneller als gedacht war ich dann aber fast am Ziel, weshalb ich noch etwas mit dem Rad durch die Stadt bummelte.

Auf den Spuren der amerikanischen Geschichte

Pünktlich um 14 Uhr checkte ich dann ins Zimmer ein, von dem ich sehr positiv überrascht bin: Super modern, sehr sauber und trotzdem zentral gelegen. Kein Vergleich zum Motel, das auch noch weitaus teurer war. Nach kurzer Dusche ging es dann in die Stadt – zuerst einmal die typischen Sehenswürdigkeiten ansehen. Davon gibt es hier gar nicht so viele. Eigentlich habe ich mir nur die Independence Hall und die direkt daneben platzierte Liberty Bell angesehen. Schnell ein paar Beweisfotos knipsen und schnell weiter.

Wer Englisch-LK hatte, kennt sie vielleicht auch noch: In der Independence Hall wurde die Declaration of Independence unterzeichnet
Wer Englisch-LK hatte, kennt sie vielleicht auch noch: In der Independence Hall wurde die Declaration of Independence unterzeichnet

Bananen für 19 Cent

Weitaus spannender war es, sich einfach durch die Straßen treiben zu lassen und etwas Philadelphia einzuatmen (das an manchen Ecken gar nicht so gut riecht). So kam ich auch zufällig an einem „Trader Joe’s“-Supermarkt vorbei, in dem es viele gesunde Sachen recht günstig gibt. Ich nutzte die Chance, Chiquita-Bananen für nur 19 Cent zu kaufen und musste dafür aber auch die lange Schlange vor den Kassen in Kauf nehmen, die sich durch den ganzen Markt streckte. Feierabend-Rush-Hour eben.

Philly Cheesesteak

Natürlich dürfen auch lokale Spezialitäten nicht fehlen. Auf einen Tipp hin habe ich mich also auf der Suche nach dem hier bereits zum Klassiker gewordenen „Philly Cheesesteak“ gemacht – und bin fündig geworden. Es war sehr lecker und hat das French Toast definitiv wieder gutgemacht. Später schrieb mich meine Gastgeberin dann noch an, ob ich Hunger auf Homemade Chicken Pot Pie hätte, sie hatte noch etwas übrig. Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen und neben dem leckeren Essen auch noch etwas über ihr Seifen-Startup in China erfahren.

Ganz schön schwierig, beim Essen saubere Hände zu behalten
Ganz schön schwierig, beim Essen saubere Hände zu behalten

Morgen geht es dann weiter in Richtung Pittsburgh – mal sehen, ob ich morgen einen Zeltplatz finde.

Die Etappe auf Strava

Eine Antwort auf „Philadelphia“

Keep on Maxing 8)

Bin meganeidisch auf deine Tour, Max – ich wünsche dir viel Erfolg :)

Highlight jedes morgens, deine updates zu lesen :)
Bitte immer täglich aktuell halten ;)

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