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Max

Festive 500 2020

Tag 5: Ein Traum für Trainspotter

Kurz vorher wurde ich sogar noch per Hupe vom Lokführer gegrüßt

Der Plan für heute war: Vor der Arbeit einfach noch einmal ein paar Kilometer sammeln, dann muss ich am 31. nicht mehr so viel fahren – die Wetteraussichten wurden nämlich immer schlechter. Also entschied ich mich für die Kombination aus meiner alten Jugend-Hausrunde und der über Altenbeken und dem Rehberg. Nichts besonderes eigentlich, vor allem, da das Wetter heute auch nicht sonderlich schön war. Ausnahmsweise mal wieder mit der getönten Brille unterwegs, die ich aber heute wiederum gar nicht gebraucht hätte.

Ich rollte also los, Komoot und mein Garmin durften heute mal Ruhetag einlegen, und ich erwartete nicht wirklich viel. Hier und da die Runde noch etwas aufgepeppt, zum Beispiel mit einem der steilsten Anstiege Altenbekens, nur um dann anschließend reges Treiben am Bahnhof mit schöner Aussicht genießen zu können. Das sollte schon mal ein gutes Omen für heute sein: Als ich anschließend den Rehberg hinunterfuhr, schlossen gerade vor mir die Schranken in Langeland. Zack: Direkt den ersten Güterzug für heute erwischt.

Ausblick über das gesamte Bahnhofsgelände Altenbeken, was will man mehr?

Da ist man diese Runde sonst schon so häufig gefahren und hat nie Züge gesehen. Heute lag aber irgendetwas in der Luft. Das merkte ich direkt beim nächsten Bahnübergang in Oeynhausen. Auch hier wieder nur für mich: Ein schneller Güterzug. Gleiches Spiel in Eichholz und später in Steinheim, wo es dann noch die Krönung gab: Hier wurde ich vom Lokführer per Hupe gegrüßt. Dass es jetzt bis kurz vorm Ende Regen gab und ich komplett nass wurde, war mir jetzt vollkommen egal – ich strahlte wie ein Kleinkind. Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben.

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