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Warm eingepackt in den Herbst

Sommeroutfit Plus - dank Arm- und Beinlingen, Windjacke und Handschuhen
Sommeroutfit Plus – dank Arm- und Beinlingen, Windjacke und Handschuhen

Der Herbst ist da – und für viele ist das das Ende ihrer Rennrad-Saison. Ich muss zugeben: Die kurzen Tage, die kalten Temperaturen und die häufig nassen Tage machen es mir selbst auch nicht leicht, sich manchmal für eine Ausfahrt zu überwinden. Doch einmal draußen, bereut man es nicht – selbst wenn man klitschnass von einer Tour kommt.

Es gibt kein schlechtes Wetter

Jaja, den Spruch kennen wir alle mehr als auswendig: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Doch das lässt sich immer so einfach sagen – jedes Jahr am Ende des Sommers stehe ich erneut vor meiner Auswahl an Trikots, Jacken etc. und frage mich, was ich anziehen soll. Mittlerweile hat sich in meiner Schublade einiges angesammelt. Doch eigentlich muss man all die Textilien nur gut zu kombinieren wissen: Werden die Sommerabende kühler, fängt man ja auch erst einmal mit Armlingen und später Beinlingen an. Und so geht es eigentlich weiter: Erst noch ein Sport-Shirt unter dem Trikot, später die Windjacke und eine Buff-Röhre als Halstuch.

Die DIY-Unterhose

Meine erste Ausfahrt mit Philipp war 2010 übrigens im tiefsten Winter von Detmold nach Bad Driburg zur Konfi-Fahrt. Hier habe ich ziemlich schnell und schmerzhaft gemerkt, dass vor allem die Extremitäten auskühlen. Handschuhe trage ich deshalb immer recht früh – zuerst dünne aus Stoff, später dann dickere und wenn es hart auf hart kommt sogar meine echt warmen drei-Finger-Handschuhe. Auch an den Füßen ist es recht simpel: Überschuhe halten Feuchtigkeit fern und Wärme im Schuh, ein zweites Paar Socken bewirkt Wunder. So schwitze ich teilweise sogar in meinen Schuhen, was aber nicht immer vorteilhaft ist. Doch mit der dritten männlichen Extremität ist das so eine Sache – als Radfahrer kann man schließlich nicht einfach so Unterhosen anziehen. So habe ich mir einfach eine alte, kurze und trägerlose Hose genommen, das eh schon poröse Polster fein säuberlich herausgeschnitten und nutze diese dünne Hose jetzt als Extraschicht unter der normalen Rennradhose. Wenn es ganz kalt wird, kommt dazwischen noch eine lange Unterhose – passt! Was ich ebenfalls nicht missen möchte: Die verstärkte Luftschutz an den Knien an meiner langen Hose.

Wenn gar nichts mehr hilft

Natürlich gibt es auch Tage, da ist es Nass und gefühlt -20° Celsius. Wenn man dennoch kurz raus will, dann sollte man es wirklich kurz halten. Letzten Winter gab es ja einige solcher Tage, bei denen man sich nach einer Stunde schon wie Tiefkühlfleisch fühlte. Aber die reicht dann auch, wenn man sie mit ordentlich Wumms fährt. Man sollte nur aufpassen, möglichst gleichmäßig zu fahren und sich nicht am Anfang zu sehr auszutoben – sonst kühlt man später zu sehr ab. Auch Anstiege mit längeren Abfahrten sollte man daher an zu kalten Tagen meiden. Doch egal, wie man es macht: Am meisten motiviert man sich mit der Vorfreude auf die warme Dusche danach.

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