Wintertraining – Gedanken eines Hobby-Rennradfahrers

Winterschlampe auf Brücke

Winterschlampe auf Brücke

So viel Spaß das Training an der frischen Luft auch macht, im Winter begrenzen Wetter und Lichtverhältnisse die Zeit, die man draußen trainieren kann oder möchte. Die Folge: die Fitness von uns Hobby-Radfahrern lässt rapide nach, oder?

Unsere Fitness, die noch im Sommer so prächtig war, kann ebenso schnell wieder verschwinden. Ein Ausweg liegt im Rollentraining und der Planung der Saison. In diesem Artikel geht es zwar primär um letzteres, aber in der neuen Beitragsreihe #RT lasse ich euch daran teilhaben, wie sich mit Rollentraining Spaß und Nutzen kombinieren lassen.

Keine Ausreden – Ziele setzen

Im Bodybuilding ist der Spruch „Summerbodys are made in the Winter“ in aller Munde. Das schöne ist, dass er bereits das Ziel definiert: Einen Strandkörper zum Präsentieren. Doch wie sieht es bei uns Hobby-Rennradfahrern aus? Fahren wir aus Spaß am Fahren? Wollen wir einfach nur Outdoor unterwegs sein? Oder haben wir doch weitergehende Ziele?

Auch wenn ich selbst immer von mir dachte, dass ich nur zum Spaß fahre, so ist das nur die halbe Wahrheit. Wäre dem so, so hätte ich auf die kalten, nassen Touren auf dem Rad verzichten können, aber ich bin trotzdem gefahren. Implizit steckte immer der Wunsch nach besserer Kondition im Sommer oder neuen Strava-Bestzeiten dahinter.

Persönliche Ziele

Für das nächste Jahr habe ich mir die Zeit genommen und Ziele explizit formuliert, um mir ein Plus an Motivation zu verschaffen:

  • Mindestens 8500km im Kalenderjahr, davon 4500km Juni
  • Brevet im Juni über 330km und 3000hm
  • mehrere RTF
  • (Ungeklärt) 24h Rennen
  • (Ungeklärt) Jedermannrennen

Ziele erreichen

Um diese kühnen Ziele erreichen zu können gibt es sicherlich ganz verschiedene Möglichkeiten, die für mich in Frage kommenden sind lediglich

  • Winterschlampe oder
  • Rollentraining

Auf eine Winterschlampe kann ich bereits zurückgreifen und weiß auch um die Vorzüge des Trainings an der frischen Luft, dennoch ist es in meinem Alltag oftmals nicht praktikabel in der Woche draußen zu trainieren. Im Winter draußen zu trainieren erfordert einen Mehraufwand bei Bekleidung und Pflege. Zudem erschweren Wetter und Lichtverhältnisse die Umstände, sodass man oftmals nicht sinnvoll nach Feierabend trainieren kann oder will. Das Rollentraining ist an dieser Stelle eine geeignete Ergänzung bzw. ein geeigneter Ersatz für das Training auf der Straße. Es lässt sich immer durchführen und es bedarf viel weniger Zeit als eine Einheit an der frischen Luft.

Da ich in den letzten Jahren bereits Erfahrungen mit Rollentraining sammeln konnte, will ich dieses Jahr das Rollentraining neu entdecken und nehme euch mit auf diese Reise! Freut euch auf die Beiträge mit der Kennzeichnung #RT!