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USA 2016

Ein Tag am Strand

Heißes Wetter und Wochenende: Kein Wunder, dass der Santa Monica Beach bereits Mittags ordentlich gefüllt war
Heißes Wetter und Wochenende: Kein Wunder, dass der Santa Monica Beach bereits Mittags ordentlich gefüllt war

Zurück an die Küste: Obwohl ich bereits mit dem Rad einmal hier war, ging es heute noch einmal nach Santa Monica – aber mit mehr Zeit im Gepäck.

Eine kleine Weltreise

Von Hollywood an die Küste zu fahren ist fast wie eine kleine Weltreise. Zumindest war es erst einmal gar nicht so einfach wie gedacht – irgendwie stieg ich immer in die falschen Busse ein – und dauerte entsprechend auch etwas. Doch die lange Reise hatte sich definitiv gelohnt: Als ich Mittags in Santa Monica ankam, wehte mir direkt eine frische und angenehme Brise entgegen – während es in der Stadt mittlerweile immer wärmer wurde. Zuerst erkundete ich die Einkaufsstraße der Küstenstadt, die zwar überschaubar, aber sehr schön und gut ausgestattet war. Hier kaufte ich mir beim „REI“ auch direkt wieder einen neuen „Spork“, also Löffel, Messer und Gabel in einem, und neue „Esbit“-Tabletten für meinen Kocher. Anschließend gönnte ich mir einen teuren, aber sehr leckeren Smoothie bei „Jamba Juice“, die mich irgendwie unbewusst mir ihrer Facebook-Werbung überzeugt hatten.

Blick auf den Santa Monica Beach vom Santa Monica Pier
Blick auf den Santa Monica Beach vom Santa Monica Pier

Zu viele Menschen und Stände

Nach dem Abstecher auf das Santa Monica Pier, auf dem es auch zwei Achterbahnen gibt (aber ansonsten kein Vergleich zu dem Brighton Pier ist), schlenderte ich die gesamte Strandpromenade bis zum Venice Beach ab. Dabei sah ich nicht nur viele schöne Menschen in Bikini und Badehose, sondern auch endlos lange und schöne Strände. Auf der anderen Seite war die Konzentration an Obdachlosen aber überraschenderweise hoch – besonders als die Dichte der Läden und Stände in Venice Beach zunahm, sah man immer mehr Menschen mit ihren Einkaufswagen und Decken am Wegesrand sitzen und schlafen. Sowohl hier in Los Angeles als auch in Las Vegas ist die Zahl an Obdachlosen erschreckend hoch. Störend fand ich allerdings eher die vielen Touristen, die sich hier um die ganzen „Kunst“-Stände und überteuerten Imbissbuden herumtrieben.

Ausblick auf den Pazifik vom Venice Beach
Ausblick auf den Pazifik vom Venice Beach

Vorbereitung für die morgige Rückkehr aufs Rad

Von der Marina Del Rey nahm ich deshalb wieder einen Bus zurück nach Santa Monica, wo ich noch einmal etwas herumschlenderte und mich dann wieder auf den Heimweg machte. Immerhin wollte ich noch Bananen und Bagel einkaufen, etwas Essen und schon einmal meine Sachen zusammenpacken. Irgendwie schade, Los Angeles wieder zu verlassen, aber andererseits freue ich mich auch schon auf den Weg nach San Francisco. Und ich muss gestehen: Meine Motivation ist definitiv auch schon der Ausblick auf das Ende der Tour und den Rückflug. Aber letzteres liegt noch über zwei Wochen entfernt. Jetzt hoffe ich erst einmal, dass die nächsten circa acht Etappe möglichst reibungslos verlaufen und jetzt alles nochmal hält.

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