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USA 2016

Nur noch einen Monat

Trek 720 im Wald
Seit diesem Jahr wird vorrangig mit dem Trek trainiert

So langsam wird es ernst: In weniger als einem Monat werde ich im Flieger nach New York City sitzen. Und obwohl ich mittlerweile eigentlich bereits viel vorbereitet und zusammen habe, fühle ich mich total unvorbereitet. Zeit, mal einen kurzen Überblick über die letzten To-dos zu bekommen:

Training

Seit dem Jahreswechsel habe ich bisher jede Ausfahrt absichtlich nur noch mit dem Trek bestritten, um mich an die Sitzposition und Fahrweise zu gewöhnen. Gleichzeitig durfte sich das Canyon über den Winter schonen – gestern ging es dann aber doch ausnahmsweise mit dem Canyon raus. Nachdem mich vor drei Wochen eine Mandelentzündung erwischt hat, fielen leider mehr als zwei Wochen Training flach. Diese gilt es jetzt, nachzuholen. Das Wetter spielt diese Woche glücklicherweise mit – und am Wochenende stehen dann wieder längere Distanzen an. Besonders hier habe ich wohl noch etwas Trainingsbedarf – aber dank der guten Grundlage vom letzten Jahr und dem Winter sollte es da hoffentlich auch zu keinen Problemen kommen.

Gepäck

Zelt, Klamotten, Technik, Taschen… Eigentlich steht alles bereit. Jetzt gilt es, das alles noch zu organisieren. Generell möchte ich noch einmal jedes Gepäckstück überdenken: Brauche ich das wirklich? Am Ende zählt jedes Gramm, das man ja über 7.000 Kilometer mitnehmen muss. Ein paar Dinge stehen aber tatsächlich noch aus: So brauche ich noch ein paar Akku-Packs, eventuell schon mal einen Adapter für USA-Stecker und USB (Garmin, iPhone, Licht und Tablet laden alle über USB) und das Tablet – wo mir das Surface vorschwebt. Ein bisschen fühle ich mich da wie vor Weihnachten. Erst fühlt sich Heiligabend noch so weit weg, und am Ende wird es stressig – das versuche ich jetzt also trotzdem schon einmal in den nächsten Tagen zu erledigen.

Test-Tour

Zu guter letzt steht vor der großen auch noch eine Test-Tour in sicherem Umfeld an. Dazu werde ich mit bereits modifiziertem und voll bepacktem Rad zu meiner Oma fahren, dort testweise Zelten und gucken, wo es noch Optimierungsbedarf gibt oder ob ich irgendwelche Dinge bisher übersehen habe. Außerdem bin ich gespannt, wie es sich mit einigen Kilos an zusätzlichem Gewicht auf einer längeren Distanz fährt – die einzige Erfahrung damit war unsere Cuxhaven-Tour 2010, bei der wir aber glücklicherweise recht sparsam mit dem Gepäck umgegangen sind.

Bürokratie

Und auch auf der bürokratischen Seite gibt es noch das ein oder andere To-do: Beim Arbeitsamt warte ich immer noch auf einen Termin. Und daneben möchte ich noch ein paar Abos wie die Bahncard vor meiner Abreise kündigen oder die Kreditkarte auf die Reise vorbereiten. Zu den ganzen Vorbereitungen gibt es in Kürze aber auch noch einmal einen extra Bericht auf der USA-Themenseite.

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